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Im Folgenden finden Sie eine klare, vollständige und neutrale Erklärung der Funktionsweise der Voll-Methode (EAV – Elektroakupunktur nach Voll) und der Anwendung des Geräts durch einen Therapeuten, ohne dessen medizinische Wirksamkeit zu bestätigen.
Was ist das Voll-Gerät (EAV)?
Ein Voll-Gerät wird in der Elektroakupunktur nach Voll (EAV) verwendet, einer alternativen Diagnosemethode, die in den 1950er-Jahren von dem deutschen Arzt Dr. Reinhold Voll entwickelt wurde.
Das Gerät ist im Wesentlichen ein Niederspannungs-Widerstandsmessgerät. Es misst die elektrische Hautleitfähigkeit an bestimmten Punkten des Körpers, die (nach der EAV-Theorie) Akupunkturmeridianen und inneren Organen entsprechen sollen.
Hauptbestandteile eines Voll-Geräts
Handelektrode (Referenzelektrode)
Wird vom Patienten gehalten, üblicherweise ein Metallzylinder
Schließt den Stromkreis
Sondenelektrode (Messstift)
Wird vom Anwender gehalten
Wird an Akupunkturpunkten an Händen oder Füßen angelegt
Messeinheit
Zeigt Messwerte an (oft Skala 0–100 oder digital)
Kann analoge Nadeln oder digitale Anzeigen enthalten
Optionale Testsubstanzschale (bei einigen Modellen)
Enthält Fläschchen, Substanzen oder Filter, die die Messwerte beeinflussen sollen
Funktionsweise der Voll-Methode
1. Elektrisches Messprinzip
Das Gerät sendet einen sehr kleinen elektrischen Strom (typischerweise Mikroampere) durch die Haut.
Es misst den elektrischen Widerstand oder die Leitfähigkeit an der von der Sonde berührten Stelle.
Hautfeuchtigkeit, Druck, Temperatur und Kontaktqualität beeinflussen die Messwerte.
2. Akupunkturpunkttheorie (EAV-Konzept)
Nach der Voll-Theorie:
Bestimmte Akupunkturpunkte sind mit folgenden Organen verbunden:
Organen (Leber, Nieren, Lunge usw.)
Körpersystemen (Nerven-, Hormon- und Immunsystem)
Veränderungen des elektrischen Widerstands an diesen Punkten spiegeln vermutlich ein Ungleichgewicht oder eine Funktionsstörung wider.
3. Interpretation der Messwerte (EAV-Theorie)
Typische Interpretation durch Anwender:
Bedeutung des Messwertbereichs
~50–70 (mittlerer Bereich) „Ausgeglichen“ oder normal
Hoch (70–100) „Entzündung“, Stress, Überaktivität
Niedrig (0–50) „Degeneration“, Schwäche
Abfall der Nadel „Infektion“
Anwendung des Geräts durch einen Voll-Anwender (Schritt für Schritt)
Schritt 1: Patientenvorbereitung
Patient legt Metallschmuck ab
Hände und Füße werden gereinigt und getrocknet
Patient hält die Referenzelektrode
Schritt 2: Punktmessung
Anwender drückt die Sonde auf die Akupunkturpunkte
Der Druck muss gleichmäßig sein (dies ist entscheidend)
Die Messwerte erscheinen auf dem Display
Schritt 3: Beobachtung der Werte
Anwender achtet auf:
Spitzenwert
Stabilität des Messwerts
Abfall des Werts nach Erreichen des Spitzenwerts
Schritt 4: Vergleichstest (optional) Anwender:
Substanzen (homöopathische Mittel, Nahrungsergänzungsmittel, Allergene) in den Stromkreis des Geräts einbringen.
Denselben Punkt erneut messen.
Beobachten, ob sich die Messwerte verändern.
Dies soll angeblich „Kompatibilität“ oder „Resonanz“ anzeigen, ist aber wissenschaftlich nicht belegt.
Schritt 5: Beurteilung und Empfehlungen
Basierend auf den Messwerten kann der Anwender:
„Meridian-Ungleichgewichte“ feststellen
Nahrungsergänzungsmittel, Homöopathie, Akupunktur oder Lebensstiländerungen empfehlen
Was das Gerät tatsächlich misst (wissenschaftlich)
Aus wissenschaftlicher Sicht misst das Gerät:
Elektrischen Hautwiderstand
Beeinflusst durch:
Schweißdrüsenaktivität
Hautfeuchtigkeit
Sondendruck
Temperatur
Anwendertechnik
Nicht direkt gemessen werden:
Organfunktionen
Krankheiten
Infektionen
Toxine
Allergien
Zusammenfassung
Kurz gesagt:
Das Voll-Gerät misst den elektrischen Hautwiderstand an Akupunkturpunkten.
Der Anwender interpretiert diese Messwerte mithilfe der Akupunktur- und Meridianlehre.